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| Herbst 2008 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Hotel zu den zwei Welten Schauspiel von Eric Emmanuel Schmitt
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Personen und ihre Darsteller
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Leicht benommen kommt Julien, ein ausgebrannter, verlebter Redakteur in ein Hotel, in dem alles etwas seltsam ist, auch die anderen Gäste. Er trifft auf einen zynischen Magier, eine hilflose Putzfrau und einen selbstverliebten Präsidenten. Sie alle, so erklären sie dem fassungslosen Julien, sind hier im Hotel, während ihr Körper auf der Erde irgendwo in einem Krankenhaus im Koma liegen. Sie sind dazu verdammt zu warten, wo die Reise für sie hingeht: ins Leben zurück, oder aber in den Tod. Doktor S., die undurchsichtige Leitung des Hotels, hält die Wartenden über ihren Zustand auf dem Laufenden und begleitet sie auf ihrem Weg weiter oder zurück. Weitere Informationen gibt sie nicht. Dafür malen sich die Hotelgäste diese Szenarien selbst aus, mit unterschiedlichsten Ergebnissen. Julien zum Beispiel, glaubt nicht an Gott und ein Leben nach dem Tod. Für ihn ist der Tod das absolute Ende. Seine Einstellung ändert sich schlagartig, als die lebenslustige Laura ins Hotel kommt und beide sich ineinander verlieben.
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© 2009 by Klaus Kern |