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Saaler Sommer 1990

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       Lumpazivagabundus

                          oder das liederliche Kleeblatt

                                     Zauberposse von J. N. Nestroy

 

Personen und ihre Darsteller
Stellaris, Feenkönig Heinz Meyer
Lumpazivagabundus, böser Geist Josef Ertl
Mystifax, Zauberer Josef Schneider
Fludribus, dessen 1. Sohn Wolfgang Kugler
Hilaris, dessen 2. Sohn Wolfgang Resch
Promillus, dessen 3. Sohn Bernhard Unger
Fortuna, Göttin des Glücks Sabine Reichl
Brillantine, ihre 1. Tochter Karin Meyer
Laura, ihre 2. Tochter Resi Zachmayer
Camilla, ihre 3. Tochter Marion Gaßner
Amorosa, Göttin der Liebe Silvia Huber
Leim, Tischler Josef Gleixner
Zwirn, Schneider Siegfried Heinrich
Knieriem, Schuster Klaus Kern
Meister Hobelmann Otto Geisenfelder
Peppi, seine Tochter Margit Lissner
Gertraud, Haushälterin Karin Huhn
Strudl, sein Nachbar Bernhard Schöfer
Anastasia, Strudls   Braut Kathrin Haberl

Herr von Lüftig

Bänkelsänger

 

Ernst Schmidl

Dame von Stand Maria Stark
Bediente Lydia Schmidt
Musikbegleitung

Stefan Jedersberger

Martin Balbierer

 

Souffleuse Vefi Meyer
Bühne Eigenbau der Darsteller

Technik

Fred Busch

Georg Leipold

Rudolf Buchner

Organisation

Peter Buberger

Maske und Frisuren

Klaus Kern

Karin Huhn

Ingrid Mayer

Regie

Klaus Kern

Kostüme

Stadttheater Regensburg

 

Vor dem Thron des Feenkönigs Stellaris wird der böse Geist Lumpazivagabundus verklagt, weil er die Söhne des Zauberers Mystifax zu einem liederlichen Lebenswandel verführte. Zwar will ihnen die Glücksgöttin Fortuna durch Rückgabe des verlorenen Vermögens wieder auf die Beine helfen. Doch Hilaris, einer der Betroffenen bekennt, ihn würde nur die Liebe auf den rechten Pfad zurückführen können. Er bittet deshalb Fortuna um die Hand ihrer Tochter Brillantine, die ihm jedoch verweigert wird. Da mischt sich Amorosa, die Beschützerin der Liebe ins Spiel und schließt mit der ungläubigen Fortuna eine Wette ab: Wenn von drei Handwerksburschen, die mit Glücksgütern überschüttet würden, auch nur einer vernünftig bliebe und durch die Liebe gebessert würde, dann soll Hilaris seine geliebte Brillantine heiraten dürfen. Dieser Plan wird ausgeführt. - Der Tischler Leim, der Schuster Knieriem und der Schneider Zwirn, die sich auf der Landstrasse treffen träumen allesamt in der Nacht von einem Los mit derselben Nummer. Sie kaufen es am nächsten Tag und gewinnen damit 100.000 Taler, die sie untereinander teilen. Der Schneider Zwirn entwickelt sich unter dem Geldsegen zum leichtsinnigen Weiberhelden, der Schuster Knieriem, der an den nahen Weltuntergang glaubt, ergibt sich dem Trunk. Der Tischler Leim jedoch läßt sich vom Geld nicht korrumpieren, sondern kehrt zu seiner geliebten Peppi zurück, deren Hand ihm einst verweigert wurde. Damit hat Amorosa ihre Wette gewonnen und Hilaris darf Brillantine heimführen.

 

   

   © 2009 by Klaus Kern