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| Saaler Sommer 2008 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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die Schattenweiber Tiroler Volksdrama von Claudia Lang
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Personen und ihre Darsteller
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Die Weiber von Elmen vertreiben den Schwed ! Was sich zunächst nach einem glücklichen Ende eines Kampfes anhört, gilt nicht für alle Elmer Schattenweiber. Schon von Anfang an hat sich die Liedhoferin im Dorf fremd gefühlt, wurde ausgegrenzt und an den Rand der Dorfgemeinschaft gedrängt. Sie war in der Tat eine ungewöhnliche Frau für die damalige Zeit. Sie war selbstbewusst, unabhängig und stark. Kein Wunder also, dass die Frauen sie als Hure und Hexe beschimpften; die Männer hingegen gingen gern bei ihr ein und aus. Von einem hat sie sogar einen Sohn, der zwar nicht im Dorf aufwuchs aber dort für heftige Spekulationen um die Vaterschaft sorgte. Gefoltert, gepfählt und verbrannt soll sie werden, das fordern vor allen Lies und die eifersüchtige Frau Anwalt. Die Problematik spitzt sich zu, als der ebenfalls verstoßene Stoffl die Nachricht bringt, dass die Schweden einen Kundschafter ins Lechtal geschickt haben und dort bald einfallen werden. Obwohl die Liedhoferin bisher nichts als Hass und Missgunst erfahren hat, möchte sie das Dorf mit einem kühnen Plan vor dem Feind bewahren. Sie formiert den Widerstand gegen Obrigkeit und Schweden ...
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© 2009 by Klaus Kern |